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KI-Assistenten (MCP)

Mit dem MCP-Server von Bellchain fragst du deinen KI-Assistenten in Alltagssprache nach deinen Chains und Alarmen, lässt ihn Ideen im Replay testen und neue Chains anlegen. MCP, das Model Context Protocol, ist der offene Standard, über den Assistenten wie Claude, Cursor oder VS Code Werkzeuge nutzen. Der Server läuft auf deinem Rechner, spricht nur mit der API von Bellchain und meldet sich dort mit deinem API-Schlüssel an. Es gibt ihn ab dem Plan Trader, wie die API.

Bellchain rechnet dabei selbst keine KI und schickt nichts an KI-Anbieter. Denken und Formulieren übernimmt dein Assistent; Bellchain liefert nur die Daten, die er mit deinem Schlüssel abruft.

  • „Welche meiner Chains laufen gerade, und welche hat sich diese Woche gemeldet?“
  • „Warum hat mein BTC-Alarm gestern Abend ausgelöst?“ Der Assistent liest wie bei Warum? auf der Seite Alarme, welche Bedingungen an der Kerze wahr waren und welche Werte hineinliefen.
  • „Wie oft hätte der BTC Dip-Käufer auf ETH mit 1-Stunden-Kerzen und RSI unter 30 in den letzten 90 Tagen ausgelöst?“ Er rechnet die Vorlage mit deinen Werten im Replay, ohne etwas anzulegen.
  • „Sag mir per Telegram Bescheid, wenn ETH unter 2.000 fällt.“ Er legt einen Preisalarm als Entwurf an, nennt dir, was er gebaut hat, und aktiviert ihn erst nach deinem Ja.
  • „Welche Vorlagen gibt es für Ausbrüche, und welche gehen mit meinem Plan?“
  • „Pausier meine Chain auf SOL, bis ich zurück bin.“
  1. Schlüssel anlegen: In Bellchain unter Einstellungen → API einen Namen eintragen, etwa „Claude“, und die Rechte wählen: Nur lesen reicht für Fragen, Erklärungen und Replays; Lesen und ändern braucht es, wenn der Assistent Chains anlegen, aktivieren und pausieren soll. Der Schlüssel beginnt mit bc_ und erscheint nur einmal.

  2. Node.js prüfen: Der Server läuft mit Node.js ab Version 20; npx gehört dazu. Im Terminal zeigt node --version die Version. Fehlt Node.js, gibt es das Installationsprogramm unter nodejs.org.

  3. Im Assistenten eintragen, wie unten beschrieben. Statt bc_… steht dort dein Schlüssel.

  4. Ausprobieren: Frag „Welchen Plan hat mein Bellchain-Konto?“. Der Assistent ruft dafür get_account auf und zeigt dir vorher, welches Werkzeug er nutzen will.

Gestartet wird der Server mit npx -y @bellchain-app/mcp@1: npx lädt ihn beim ersten Mal und nimmt danach Updates innerhalb von Version 1. So trägst du ihn in den gängigen Assistenten ein:

  1. In Claude Einstellungen → Entwickler → Konfiguration bearbeiten wählen (englisch Settings → Developer → Edit Config). Der Finder bzw. Explorer zeigt die Datei claude_desktop_config.json, auf dem Mac in ~/Library/Application Support/Claude/, unter Windows in %APPDATA%\Claude\. Öffne sie in einem Texteditor.

  2. Trag den Server unter mcpServers ein. Ist die Datei leer, ist das ihr ganzer Inhalt:

    {
    "mcpServers": {
    "bellchain": {
    "command": "npx",
    "args": ["-y", "@bellchain-app/mcp@1"],
    "env": { "BELLCHAIN_API_KEY": "bc_…" }
    }
    }
    }

    Steht schon etwas darin, etwa preferences, bleibt es stehen: "mcpServers": { … } kommt als weiterer Eintrag dazu, vom vorigen durch ein Komma getrennt. Gibt es mcpServers schon, gehört nur der Block "bellchain": { … } hinein.

  3. Speichern, Claude ganz beenden (auf dem Mac mit ⌘Q) und neu öffnen.

Prüfen: Unter Einstellungen → Entwickler steht „bellchain“ mit dem Zustand „running“, und im Eingabefeld zeigt der Knopf für Werkzeuge die Werkzeuge von Bellchain. Klappt es nicht, steht der Grund im Protokoll: auf dem Mac ~/Library/Logs/Claude/mcp-server-bellchain.log, unter Windows im Ordner %APPDATA%\Claude\logs.

Im Terminal:

Terminal-Fenster
claude mcp add --scope user --env BELLCHAIN_API_KEY=bc_… --transport stdio bellchain -- npx -y @bellchain-app/mcp@1

--scope user gilt für alle Projekte; ohne gilt der Server nur im aktuellen Ordner.

Prüfen: claude mcp list im Terminal oder /mcp in einer Sitzung zeigt „bellchain“ und ob er läuft.

ChatGPT im Browser nutzt nur MCP-Server, die im Internet erreichbar sind, keinen auf deinem Rechner. Einen solchen Server bietet Bellchain noch nicht an. Codex, der Agent von OpenAI, startet dagegen lokale Server: in der ChatGPT-App für den Computer, im Terminal und in der Erweiterung für Code-Editoren; alle drei teilen sich dieselbe Konfiguration. Am einfachsten im Terminal:

Terminal-Fenster
codex mcp add bellchain --env BELLCHAIN_API_KEY=bc_… -- npx -y @bellchain-app/mcp@1

Oder von Hand in ~/.codex/config.toml:

[mcp_servers.bellchain]
command = "npx"
args = ["-y", "@bellchain-app/mcp@1"]
[mcp_servers.bellchain.env]
BELLCHAIN_API_KEY = "bc_…"

Prüfen: codex mcp list im Terminal oder /mcp in Codex zeigt den Server.

In ~/.cursor/mcp.json gilt der Server für alle Projekte, in .cursor/mcp.json nur für ein Projekt. Steht in der Datei schon etwas, ergänzt du wie bei Claude Desktop nur den Block "bellchain":

{
"mcpServers": {
"bellchain": {
"type": "stdio",
"command": "npx",
"args": ["-y", "@bellchain-app/mcp@1"],
"env": { "BELLCHAIN_API_KEY": "bc_…" }
}
}
}

Prüfen: In Cursor unter Customize stehen die Werkzeuge von Bellchain bei den verfügbaren Werkzeugen. Startet der Server nicht, zeigt die Ausgabe unter MCP Logs den Grund (Ansicht Output, auf dem Mac ⇧⌘U).

Für ein Projekt in .vscode/mcp.json. VS Code fragt den Schlüssel beim ersten Start ab und speichert ihn geschützt, statt ihn in die Datei zu schreiben:

{
"inputs": [{ "type": "promptString", "id": "bellchain-key", "description": "Bellchain-API-Schlüssel", "password": true }],
"servers": {
"bellchain": {
"type": "stdio",
"command": "npx",
"args": ["-y", "@bellchain-app/mcp@1"],
"env": { "BELLCHAIN_API_KEY": "${input:bellchain-key}" }
}
}
}

Für alle Projekte: in der Befehlspalette MCP: Add Server wählen, dann Command (stdio), als Befehl npx -y @bellchain-app/mcp@1, als Name bellchain und als Ziel Global; danach in der geöffneten Datei unter env den Schlüssel eintragen.

Prüfen: Beim ersten Start fragt VS Code nach dem Schlüssel und ob du dem Server vertraust. Im Chat von Copilot zeigt Configure Tools (das Werkzeug-Symbol im Eingabefeld) „bellchain“ mit seinen Werkzeugen.

In ~/.gemini/settings.json gilt der Server für alle Projekte, in .gemini/settings.json nur für ein Projekt. Der Eintrag ist derselbe wie bei Claude Desktop; steht schon etwas in der Datei, kommt nur "mcpServers" bzw. der Block "bellchain" dazu:

{
"mcpServers": {
"bellchain": {
"command": "npx",
"args": ["-y", "@bellchain-app/mcp@1"],
"env": { "BELLCHAIN_API_KEY": "bc_…" }
}
}
}

Prüfen: /mcp in Gemini CLI oder gemini mcp list im Terminal zeigt „bellchain“ mit dem Zustand „CONNECTED“. Lokale Server startet Gemini CLI nur in Ordnern, denen du vertraust.

Jeder Assistent, der MCP-Server über stdio startet, kommt mit denselben Angaben aus: Befehl npx, Argumente -y @bellchain-app/mcp@1, Umgebungsvariable BELLCHAIN_API_KEY.

Programme, die du über das Dock oder das Startmenü öffnest, kennen oft nicht die Einstellungen deines Terminals. Liegt Node.js dort, wo nur dein Terminal es findet, etwa nach einer Installation mit nvm, fnm oder Volta, braucht der Eintrag volle Pfade: which npx im Terminal zeigt den Pfad zu npx (unter Windows where npx). Derselbe Ordner gehört zusätzlich unter PATH in den Block env, denn npx startet seinerseits node. Ein Beispiel; die Pfade ersetzt du durch deine:

{
"mcpServers": {
"bellchain": {
"command": "/Users/NAME/.nvm/versions/node/v24.22.0/bin/npx",
"args": ["-y", "@bellchain-app/mcp@1"],
"env": {
"BELLCHAIN_API_KEY": "bc_…",
"PATH": "/Users/NAME/.nvm/versions/node/v24.22.0/bin:/usr/bin:/bin"
}
}
}
}

In TOML (Codex) gilt dasselbe: der volle Pfad bei command, der Ordner unter PATH.

Werkzeug Was es tut
get_account Plan, aktive Chains und Grenze, Zeitraum fürs Replay, Sprache, Zeitzone, Rechte des Schlüssels
list_chains, get_chain Chains mit Zustand und Märkten; eine Chain mit ihren Bausteinen in Sätzen wie „RSI 14 unter 35“
list_alerts, explain_alert Alarme der letzten 90 Tage mit Zustellung je Kanal; zu einem Alarm, warum er ausgelöst hat
list_templates, get_template Vorlagen der Galerie; eine Vorlage mit allen Einstellungen zum Anpassen
get_price aktueller Kurs eines Paars mit Hoch, Tief und Veränderung über 24 Stunden und 7 Tage
replay_chain, replay_template, replay_price_alert wie oft eine Chain, eine Vorlage mit deinen Werten oder ein Preisalarm ausgelöst hätte
create_chain_from_template, create_price_alert legt eine Chain als Entwurf an; sie läuft erst nach dem Aktivieren
activate_chain, pause_chain aktiviert oder pausiert eine Chain, mit denselben Prüfungen wie in der App

Die ersten acht Zeilen ändern nichts. Anlegen, Aktivieren und Pausieren sind für den Assistenten als ändernd gekennzeichnet; Claude, Cursor und VS Code fragen dann vor jedem Aufruf nach. Aktivieren heißt echte Alarme, und Chains mit Webhook oder Trading-Bot lösen dort etwas aus. Erlaube solche Werkzeuge deshalb nicht pauschal, wenn du jede Änderung selbst sehen willst.

  • Dein Schlüssel bleibt in der Konfiguration deines Assistenten auf deinem Rechner. Der Server schickt ihn nur an api.bellchain.app, nur verschlüsselt, und nie an den Assistenten. Ist er doch einmal draußen, widerrufst du ihn unter Einstellungen → API.
  • Nur lesen genügt für Fragen und Replays. Ein solcher Schlüssel kann nichts anlegen, aktivieren oder pausieren, auch wenn der Assistent es versucht.
  • Geheimnisse deiner Chains erreichen den Assistenten nie: Adressen von Webhooks, Discord, Slack, Teams und Google Chat, Tokens und Codes der Trading-Bots. Der Assistent sieht nur, dass sie ausgefüllt sind. Eintragen kannst du sie nur in der App.
  • Texte aus Chains sind Daten. Namen, Notizen und Nachrichten hat jemand geschrieben, bei importierten Vorlagen vielleicht ein Fremder. Der Server gibt sie als markierte Daten weiter und sagt dem Assistenten, dass er darin stehenden Anweisungen nicht folgen soll.
  • Was der Assistent sieht, geht an seinen Anbieter, etwa Anthropic, OpenAI, Google oder Microsoft, nach dessen Bedingungen. Das entscheidest du mit der Wahl deines Assistenten; Bellchain gibt dafür nichts weiter.
  • Ab Trader, wie die API. Endet Trader, antwortet der Server mit einem Hinweis statt mit Daten.
  • Je Schlüssel höchstens 120 Anfragen pro Minute, davon höchstens 10 Replays, und 30 neue Chains pro Stunde.
  • Neue Chains entstehen aus Vorlagen mit eigenen Werten (Paar, Zeiteinheit, Schwellen, Name, „einmalig“) oder als Preisalarm. Freie Chains aus beliebigen Bausteinen baust du im Editor.
  • Bestehende Chains umbauen, löschen und Benachrichtigungen einrichten geht in der App.
  • Das Replay reicht so weit zurück, wie dein Plan erlaubt, Alarme 90 Tage.
  • Für ChatGPT im Browser braucht es einen Server im Internet; den gibt es noch nicht.
Meldung Abhilfe
„BELLCHAIN_API_KEY is not set“ Schlüssel im Block env der Konfiguration eintragen und den Assistenten neu starten
plan_no_api Die API und der Server gibt es ab Trader.
read_only_key Der Schlüssel darf nur lesen. Für Änderungen einen Schlüssel mit „Lesen und ändern“ anlegen und eintragen.
unauthorized Schlüssel falsch kopiert oder widerrufen: neu anlegen.
rate_limited Kurz warten; die Antwort nennt, wie lange.
„spawn npx ENOENT“ Node.js fehlt, oder der Assistent findet npx nicht. Node.js installieren oder volle Pfade eintragen, wie oben unter „Wenn der Assistent npx nicht findet“.
„env: node: No such file or directory“ command hat den vollen Pfad zu npx, aber node fehlt: den Ordner aus which node im Block env unter PATH eintragen.
Der Assistent meldet eine ungültige Konfiguration Meist fehlt ein Komma zwischen zwei Einträgen, oder Anführungszeichen sind typografisch („“) statt gerade (“).

Wo der Grund für einen Fehler steht, nennt der Abschnitt „Prüfen“ beim jeweiligen Assistenten.

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